Erbrochenes
Erbrechen ist die schwallartige Entleerung des Magen- und Speiseröhreninhaltes (Erbrochenes) in gegenläufiger Richtung zum Vorgang der Nahrungsaufnahme. Es ist meist mit einem brennenden Gefühl in der Speiseröhre (Sodbrennen) verbunden, das durch die Magensäure verursacht wird.
Das Erbrechen spielt weltweit in vielen magischen bzw. ekstatischen Praktiken ein wichtige Rolle und wird dabei unter anderem als eine Form der seelischen Reinigung oder der Einfühlung betrachtet. Unter diesem Aspekt wurde das „Kotzen“ von dem Tübinger Ethnologen Thomas Hauschild untersucht. Neben dem Wort „Kotzen“ sind weitere umgangssprachliche Begriffe dafür bekannt: Reihern, Würgen, sich übergeben.
